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Freitag, 4. November 2022

Leichter Nebel| -3°

17:30 - 20:00 Uhr | Abends

Geht zum Abendessen, geht Hausaufgaben machen, trefft euch mit euren Freunden.

Wir sind ab sofort ein privates Forum! Hier posten nur noch die alt ein gesessenen Mitspieler. Daher werden wir auch unsere Partnerschaften kündigen. ♥


#1

Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 11.09.2014 21:42
von Victoire Weasley • 712 Beiträge

Das Zimmer hat eine niedrige Decke mit viktorianischem Stuck. In der Mitte hängt ein Kronleuchter aus schwarzem Glas und direkt darunter steht ein großes französisches Metallbett. Ansonsten ist in dem Zimmer noch ein antiker Schrank und eine Schminkkommode im Barockstil. Obwohl das alles offensichtlich von Thomas eingerichtet wurde, stören diese Schnörkel kein bisschen, sondern perfektionieren das alles.


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#2

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 11.09.2014 22:22
von Thomas Bratford • 291 Beiträge

cf: England, Ländereien von Hogwarts, peitschende Weide

Schon kurz nachdem er aufgetaucht war, lief er auf das große Bett in der Mitte des Raumes zu und legte Lydia vorsichtig und unendlich sanft darauf ab. Dass sie damit sein weißes Bettzeug rot färbte war ihm völlig egal. Er konnte es innerhalb von Sekunden wechseln und sie war gerade das einzige was zählte. Ohne zu zögern zerriss er er ihre Kleider und fühlte sich langsam deutlich klarer im Kopf. Seine Zähne bissen fest aufeinander und er löste sich gerade so lange von ihr, wie er brauchte um frisches, klares Wasser und mehrere Tücher aus dem Bad zu holen, was bei ihm gerade mal ein Augenaufschlag war. Geschickt hob er sie ein wenig an und zog ihr einfach alles bis auf die Unterwäsche aus. Falsche Scheu war gerade das letzte, was er gebrauchen konnte. Er musste die Wunden sehen, denn er war nicht einmal im Ansatz dazu bereit sie sterben zu lassen und verwandeln wollte er sie ohne ihre Einwilligung nur, wenn es wirklich nötig war. Sanft wischte er ihr das Blut von ihrem Körper und hielt dabei dem Atem an aus Angst, doch noch in Versuchung zu geraten, da sie einfach zu perfekt roch. Sofort danach zückte er aber seinen Zauberstab und strich über die Wunden, während er leise Beschwörungsformeln sprach um sie zu heilen, was nach und nach funktionierte.


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#3

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 13.09.2014 10:43
von Lydia Halligton • 568 Beiträge

Come from: Wiese mit Peitschender Weide • Ländereien • Hogwarts • Schottland


Lydia bekam nichts mehr mit. Die Ohnmacht hatte sie bei der Ankunft in dem Haus übermannt und nun hing die Bloodstreamanführerin schwach und bleich in den Armen des Vampirs. Ihr Herzschlag ging leise und unregelmäßig. Ab und zu stockte es. In ihrer dunklen Welt war es kalt und von überall her drang hämisches Lachen ... bis sich das Bild mit einem Schlag wandelte.

Sie wusste, sie musste weiter gehen. Irgendwo würde diese Kälte ein Ende finden. Sie musste nur immer weiter, Fuß um Fuß setzen, sich nicht zum Straucheln bringen. Ly tastete sich weiter vor ... bis die Kälte mit einem Mal zu weichen begann. Wärme überflutete mit einem Mal ihre Welt und mit ihr kam auch das Licht. Die hämischen Stimmen verschwanden, wurden zurückgedrängt wie die Dementoren von einem Patronus. Ly blieb kurz stehen und schimmerte ihre Augen mit einer Hand ab. Sie trug ein langes, wallendes Kleid aus rosé Stoff. Es hing ihr lang über ihre Arme, doch störte es sie nicht.
"Lydia", Lydia erstarrte, als sie die vertraute Stimme hörte; ihre blauen Augen, die so viele Männer und Frauen bisher um den Verstand zu bringen vermocht hatten, weiten sich.
"Mama", hauchend verließ dieses eine bedeutungsschwere Wort ihre Lippen.
Dorcas nickte sanft und mit einem Male hielt Lydia nichts mehr an Ort und Stelle. Ohne wirklich zu begreifen, setzte sie sich in Bewegung und warf sich in die Arme ihrer Mutter. Dorcas lachte leise und hielt sie fest. Lydia konnte es nicht fassen. Da stand sie, die Frau, die sie in den letzten Jahren unglaublich vermisst hatte, nach deren Stimme und Anblick sie sich gesehnt hatte. Seit Dorcas' Tod war nichts mehr wie bisher. Ihr Vater hatte sich gewandelt, war verbitterter und nur noch strenger geworden und schließlich hatte sie mit ihm gebrochen, war irgendwann einfach verschwunden gewesen. "Ly?", eine weitere Stimme erklang neben ihr und als Lydia ihren Kopf drehte, entwich ihr ein freudiger Schrei: "FELI", sie sprang auf ihre beste Freundin zu, Tränen liefen über ihre Wangen, als sie die Newton in ihre Arme schloss. Feli erwiderte die Umarmung ebenfalls weinend. Eine Weile lagen sich die besten Freundinnen in den Armen, bis Feli ein "Sieh da", hauchte und Lydia losließ. Die Blonde drehte sich in die Richtung, in die ihre Freundin gedeutet hatte. "ONKEL", leise aufjauchzend, rannte sie Dean in die Arme. Nichts war mehr von der stolzen Frau, die sie zu Lebzeiten gewesen war, zu sehen. In diesem Moment war sie nichts weiter als ein Kind, das viel zu früh erwachsen werden musste.
"Hallo Lydia", Dean Kingstone hielt sie eine Handbreite von sich weg. Ly blinzelte zu ihm hinauf, sah das vertraute Gesicht des Mannes, den sie schon immer bewundert hatte und der für sie viel mehr ein Vater war als ihr eigener es je hätte sein können.
"Komm zu uns zurück, hier wirst du keine Schmerzen mehr erleiden", hauchte Feli und nahm ihre Hand. Ly sah sie erschrocken an. "Heißt das, ich bin tot?", fragte sie, was von den Geschwistern Kingstone mit einem Kopfschütteln beantwortet wurde. Als sie die drei skeptisch ansah, erhob ihre Mutter wieder ihre Stimme:
"Du bist noch nicht gestorben, Engel, aber du schwebst auf der Grenze. Jetzt liegt es an dir, wie dein Weg weitergehen wird", Lydia unterbrach sie: "Ich will bei euch bleiben", doch kaum war die letzte Silbe verklungen, schüttelte Dean den Kopf und nahm sie an der Hand. "Lydia, sieh her", meinte er in seiner väterlichen Strenge, mit der er sie auf der Erde geführt hatte. Das Bild vor ihren Augen lichtete sich und sie sah hinunter.

Ihr Blick erfasst ein viktorianisch eingerichtetes Schlafzimmer. Verwirrt sah Lydia ihren Onkel an. Dieser deutete auf das Bett. "Sieh her, erkennst du ihn?", Lydia folgte der Geste und stockte.
"Thomas", hauchte sie und ihr Herz schlug schneller, als sie die Szene beobachtete.
"Genau. Er liebt dich, Lydia", Ly drehte sich zu Dean um und sah ihn groß an, was ihren Onkel ein Lachen entlockte. "Und du liebst ihn auch, nicht wahr?", sie nickte und er lächelte. "Deine Zeit zu gehen, ist noch nicht gekommen, womöglich wird sie auch niemals kommen, Lydia", fuhr er weiter aus. Ly sah weiterhin auf die Szene hinab. Ihr Herz schlug in einem schnellen Takt. "Aber ...", hauchte sie.
"Was aber?", fragend sah Dean sie an.
"Was ist mit Mama und Feli und dir?", fragte Lydia leise und mit wegbrechender Stimme.
Dean schüttelte leicht den Kopf. "Wir alle haben Verständnis für dich und außerdem ... Bloodstream braucht dich, du und Amerra seid die letzten Gründer und Vorbilder unseres Lebenswerkes, jedes Mitglied zählt auf euch und eure Führung."
Lydia seufzte. "Sie haben Amerra und sie haben Tyler, die sie führen können", hauchte sie. Ihr Bruder war wenige Wochen nach dem Tod ihres Onkels zum Chef ernannt worden und nahm nun Deans Platz ein, hatte die gleiche Machtposition wie sie und Amerra.
"Und willst du deinem Bruder alleine lassen?", fragte Dean zurück. "Und Thomas?", erklang es hinter ihnen und Lydia sah zu ihrer Mutter und Feli, die bekräftigend nickte. Die Newton hüpfte zu ihr hinüber und zog sie in ihre Arme. "Lebe Lydia, diese Schweine sollen nicht gewinnen, bitte, lebe für dich, für Thomas, Tyler, für uns und für Bloodstream, sie brauchen dich auch, sie sehen zu dir auf, du muss sie weiter führen", Ly sah Feli leicht erschrocken an, doch diese lachte. "Wir bekommen hier alles mit", der Blick der Halligton glitt erschrocken zu ihrer Mutter, doch diese lächelte. "Ich verurteile dich nicht, mein Engel"
"Aber ... ich kämpfe gegen die Ministerien", hauchte sie, doch Dorcas schüttelte den Kopf. "Auch wenn ich nicht alles gut finde, auch ich habe begriffen, dass die Ministerien sich verändern müssen, zwischen ihren Reihen herrscht zu viel Korruption und sie sind schon lange vom Weg abgekommen, auch dein Vater ist es, sie müssen aufwachen. Mir ist bewusst geworden, dass sich etwas ändern muss und Verhandlungen sinnlos sind. Lydia, ich bin stolz auf dich, auch wenn ich mir eine andere Zukunft für dich gewünscht hätte, aber das Leben zwingt einem immer wieder in die Knie, doch du bist aufgestanden und hast aus den Trümmern etwas geschaffen. Lebe ...", Dorcas nahm sie ebenfalls in die Arme und Ly kuschelte sich an ihre Mum. Dann sah sie die drei wichtigsten Menschen an, die sie verloren hatte. In allen sechs Augen stand die Bitte, nicht aufzugeben. Ly löste sich von ihrer Mum und strich ihr Kleid glatt.
"Ich werde leben", meinte sie fest entschlossen und spürte wie sie zurückgezogen wurde. Das letzte, was sie hörte, bevor wieder Dunkelheit ihren Geist für sich einnahm, war ein: "Wir lieben dich, Ly und wir sind stolz auf dich und Tyler"


Schwärze. Dann Schmerzen. Heiß peitschten sie durch ihren Körper. Kühle. Heilende Kühle. Die Schmerzen begannen zu weichen. Langsam lichtete sich die Schwärze, Licht drang schwach zwischen ihre geschlossenen Lider und sie schlug die Augen auf. Verwirrt sah sie sich um, ihr Blick irrte hin und her, bis er an den Vampiren hängen blieb. "Thomas ...?", leise und brüchig verließ der Name ihre Lippen.




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PNs bitte an Castiel Malfoy!
zuletzt bearbeitet 13.09.2014 11:52 | nach oben springen

#4

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 13.09.2014 12:09
von Thomas Bratford • 291 Beiträge

Immer schneller und immer beschwörender murmelte er die Formeln um nicht an irgendetwas anderes zu denken. Über seine eigenen Worte hörte nicht einmal er mehr den Herzschlag der verletzten Frau auf seinem Bett. Er konnte ihn nur schwach unter seinen Fingern spüren, die er jetzt auf ihre Halsschlagader gedrückt hatte. "Oh bitte.", flüsterte er leise und kurz huschte sein Blick auf das scharfe Messer, das neben ihm lag. Er war nicht bereit sie aufzuheben, auf keinen Fall und sollte sie nicht bald aufwachen... Sein Blick verdunkelte sich, wurde härter und er wandte schnell wieder den Kopf zu ihr. Noch eindringlicher begann er zu flüstern. "Verdammt.. Bitte...", flüsterte er gebrochen hinein, während seine Hand weiter an ihrem Hals lag und ihren Puls prüfte. Die Gedanken an seine Eltern und seine Tochter hingen in seinem Kopf, vor seinem inneren Auge sah er die Szene wieder von damals. Auch den Tag, als die Mutter seine Tochter gestorben war. Er war damals bei ihr gewesen, weil sie nach ihm verlangt hatte. Er wusste nicht mehr wie sie ausgesehen hatte, aber er erinnerte sich an ihre Stimme, als sie ihn gebeten hatte auf seine Tochter aufzupassen und er erinnerte sich an den Tag, als,die kalte Asche sich auf seine Haut gelegt hatte, als er auch sie verloren hatte. Hart schluckte er, zwang sich in die Gegenwart und zu dieser Frau, die er wirklich liebte und die er jetzt retten musste und dann, endlich, schlug sie die Augen auf, flüsterte seinen Namen. "Oh scheiße Lydia..." Seine Stimme war rau und er zitterte leicht, als er sie schnell und eng in seine Arme zog, nur darauf bedacht, ihr nicht weh zu tun. "Oh verdammt.. Ich.. Hatte so Angst, dich verloren zu haben.", flüsterte er mit leiser, brechenden Stimme, während er sie eng bei sich fest hielt.


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#5

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 13.09.2014 12:28
von Lydia Halligton • 568 Beiträge

Langsam wichen die letzten Schmerzen aus ihren Gliedern, ebenso wie sich die Verwirrung legte. Doch die Kälte blieb, klammerte sich an sie. Und mit ihr die Trauer und die Angst. Ly lehnte sich in die starken Arme, die sie hielten, tief atmete sie den Geruch ein. Er beruhigte sie. Ihr Herzschlag normalisierte sich langsam, auch wenn er nach wie vor viel zu leise war. Ihr war kalt und mit einem Male liefen die Tränen.
"Es tut mir so leid", hauchte sie fast tonlos und schloss die Augen.
So vieles tat ihr leid. Dass sie diesen Männern begegnet war, dass sie Thomas fast alle lassen wollte. Und Tyler und Bloodstream ... dass sie zu schwach war und dass der Tod beinahe über sie triumphiert hätte.




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#6

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 13.09.2014 12:41
von Thomas Bratford • 291 Beiträge

Seine Arme hielten sie noch ein wenig fester, ehe er die warme Decke hob und um sie herum legte um sie zu wärmen, während er sie weiter bei sich hielt. Er hörte, wie sich ihr Herzschlag beruhigte, auch wenn er immer noch zu leise war. Zu leise und zu schwach, aber war schon froh, dass sie lebte, dass sie atmete und in seinen Armen lag. "Nein... IST schon gut.. Du bust da.. Das ist alles was zählt..", sagte er leise un schluckte. Er hatte sie gehört und er wusste, dass es mehr als nur knapp gewesen war. Noch immer kniete er neben dem Bett und jetzt zog er sie sanft zu so h hinab. "Du lebst.. Das ist alles was zählt.", sagte er leise. Er wusste genau wie es war... Bei ihm war seine Tochter aufgetaucht, doch Brydis hatten ihn zurück gerissen und bei Kaley war er bei ihr gewesen und hatte sie mit sich gezogen. Dieses mal hatte er es geschafft, hatte Lydia retten können. Er legte die Decke noch enger um sie herum und die Arme darüber um sie zu wärmen und zu beruhigen.


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#7

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 13.09.2014 12:54
von Lydia Halligton • 568 Beiträge

Lydia sah Thomas schwach an und der Ansatz eines Lächeln schlich sich auf ihre Lippen, doch zu mehr war sie zu schwach. Selbst das Sprechen erschöpfte die fast Verstorbene und zehrte an ihren Kräften. Sie schloss ihre Augen wieder als Thomas eine Decke über sie legte. Unbewusst kuschelte sie sich enger hinein. Sie war so müde, so erschöpft. Langsam drohte sie wieder aus dem Bewusstsein zu scheiden. "Ich habe sie gesehen", murmelte sie, Erst nachdem die Worte ausgesprochen waren, merkte sie, dass man das zweideutig auslegen konnte: Die Männer aber auch ihre Familie und Feli ...




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#8

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 13.09.2014 13:02
von Thomas Bratford • 291 Beiträge

Sanft sah er sie an und strich ganz leicht über dieses Minimale Lächeln. "Ich liebe dich.", sagte er leise und seine Lippen legten sich sanft auf ihre Stirn, wobei er sie wieder an sich zog. Noch immer hatte er sorgen und sein Herz schlug eigentlich viel zu schnell, aber er ignorierte alles, achtete nur auf Lydia und strich ihr über den Rücken. "Wen?", fragte er leise und hatte vor beiden antworten, die,er sich vorstellte, Angst. Er wusste nicht, was er denken oder sagen sollte, deshalb wartete er stumm auf ihre Antwort und hielt sie,weiter fest.


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#9

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 13.09.2014 13:18
von Lydia Halligton • 568 Beiträge

"Meine Mutter, meinen Onkel und Feli", murmelte Lydia leise und legte ihre Hand schwach über die seine. Unter ihren Fingerkuppen fühlte sie seinen schnellen Puls. Als sie die Personen nannte, schwang deutliche Sehnsucht in ihrer schwachen Stimme mit. Sie vermisste die drei, auch wenn ihr bewusst war, dass sie recht hatten. Tyler und Bloodstream und vor allem Thomas brauchte sie, sie durfte nicht so egoistisch sein und sie im Stich lassen. Bloodstream war ihr Leben, der Grund wieso sie mit ihrem Vater gebrochen und aus Finnland weggezogen war. Michael Halligton hätte nie dieses Verständnis aufgebracht wie seine Frau ... "ich will schlafen", murmelte Ly erschöpft und rollte sich leicht zusammen.




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#10

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 13.09.2014 17:13
von Thomas Bratford • 291 Beiträge

Er hörte die Worte und er spürte die Sehnsucht, kannte sie immerhin. Weich legte sich sein Daumen über ihren Handrücken. "Kommst du damit klar?", fragte er leise. Kein Mitleid, keine Floskeln, keine Sprüche, sondern eine Frage, deren Antwort viel leicht erst über die Zeit kommen würde, aber das war in Ordnung. Vor allem aber machte er klar, dass er sie nicht gehen lassen würde. Keine Frage mit Ausweg zurück. Er wollte sie bei sich haben, komplett. "Nein.", sagte er leise und strich über ihre Wange. "Du musst wach bleiben und etwas trinken.", sagte er sanft, schob die Arme unter sie und legte sie wieder auf sein Bett, ehe er los rannte, ein Glas mit stillem Wasser füllte und innerhalb einer Millisekunde wieder bei ihr war. Er setzte sich neben sie und nahm sie wieder in die Arme. Sanft hielt er ihr das Wasser hin.


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#11

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 13.09.2014 17:41
von Lydia Halligton • 568 Beiträge

"Ich weiß es nicht", antwortete sie ehrlich, aber leise.
Kam sie damit klar? Damit, sich für das Leben und gegen den Tod, für Thomas und Tyler und gegen ihre Familie mütterlicherseits und Feli entschieden zu haben? Sie wusste es nicht. Alles, was sie bewusst wahrnehmen konnte, war die Müdigkeit in ihren Gliedern, die an ihren sowieso schon kaum vorhandenen Kräften zehrte und sie auffraß. Ihre Augenlider flackerten leicht, schlossen sich für wenige Sekunden. Schwach lag sie in dem rötlich verfärbten Laken, das sie nur ihre Unterwäsche trug, merkte sie nicht. Selbst dafür war sie zu schwach. Lydia blinzelte träge und ließ sich schließlich aufhelfen. Zaghaft trank sie wenige Schlücke. Es brannte in ihrem Hals und trieb ihr fast wieder die Tränen in ihre Augen, die sie jedoch entschieden wegblinzelte. Sie würde nicht erneut weinen. Dafür war nicht der richtige Zeitpunkt. Ihr kamen wieder Deans Worte in den Sinn: Deine Zeit zu gehen, ist noch nicht gekommen, womöglich wird sie auch niemals kommen, Lydia", Lys Blick glitt zu Thomas und sie hauchte ein leises: "Ich möchte Tyler sehen, bevor ich eine Entscheidung fällen muss, Thomas", murmelte sie und griff nach Thomas' Hand, ihre Finger fuhren über seine kräftigen,blieben auf dem Ring liegen.




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zuletzt bearbeitet 13.09.2014 18:11 | nach oben springen

#12

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 13.09.2014 21:38
von Thomas Bratford • 291 Beiträge

Ruhig nickte er und lächelte sie sanft an. "Sag bescheid, wenn du es weißt.", sagte er einfach und ließ das Thema damit fallen. Irgendwann würde sie es wissen und dann wusste sie auch, was sie wollte. Aufmerksam und vor allem zu tiefst besorgt beobachtete er Lydia und legte ihr jetzt eine Hand an den Hals. Er hatte erwartet, dass sich ihr Puls langsam normalisierte aber sein Ohren täuschten ihn nicht, denn seine Hand bestätigte es. Ihr Puls war noch immer zu schwach, viel zu schwach. "Lydia wie geht es dir?", fragte er leise und ihm war klar, dass die Antwort niemals gut lauten würde, aber er brauchte die volle Wahrheit um die Situation gerade einschätzen zu können, denn das fand er nicht normal. "Trink weiter.", sagte er sanft und legte weich einen Arm um ihren Bauch, um sie zu stützen, während er ihr das Wasser weiter vor die Lippen hielt. Sanft sah er sie an und nickte dann. "Wenn du das möchtest ist das in Ordnung.", sagte er mit einem sanften Lächeln, auch wenn ihr ihr Zustand gerade sehr viel mehr Sorgen machte, als eine mögliche Verwandlung. Er sah auf ihre beiden Hände und den Ring, ehe er ihr wieder in die Augen sah. Weich hauchte er ihr einen Kuss auf die Schläfe. "Ich wechsel das Laken.", sagte er sanft und ließ sie los. Innerhalb einer halben Minute hatte er alles gewechselt und saß wieder hinter ihr, sie in seinen Armen.


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#13

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 14.09.2014 09:33
von Lydia Halligton • 568 Beiträge

"Ja ...", leise murmelnd, sah Lydia von der Hand auf und an die Wand gegenüber. Ob sie das je wirklich zu hundertprozent wissen würde? Irgendwie erschien es ihr unmöglich. Ly seufzte leise auf und schloss ihre Augen wieder. Es fiel ihr schwer, diese lange offen zu halten, die Müdigkeit drückte lastend auf sie nieder. Ihre kaum vorhandene Kräfte schienen immer weiter zu weichen, Lydia fühlte sich mit jeder Sekunde mehr und mehr wie eine Marionette, der man die Fäden durchgeschnitten hatte. Bleich lag sie in Thomas' Arme.

Es waren seine Worte, die sie vorwarnten, dennoch zuckte sie leicht zusammen, als er sie hoch hob und den Laken wechselte. Der Geruch nach Blut und Schweiß verschwand, wurde überschatten von frisch gewaschener Bettwäsche. Ly lehnte sich in die Kissen und sah Thomas schwach lächelnd an. Ihr Puls ging immer noch viel zu langsam und ihr war trotz der Decke verdammt kalt. Leichtes Zittern befiel sie.

"Ich", setzte sie an, wollte leicht protestieren, das Trinken tat ihr immer noch weh, doch sie ließ es schließlich bleiben. Ihr Hals fühlte sich viel zu trocken an.
Vielleicht wird es ja gleich besser, dachte sie und trank schließlich doch noch ein paar Schlücke.
Das Wasser floss ihr wie heißes Feuer die Kehle hinab.

Dennoch riss sie sich zusammen. Sie war stolz und sie war eine Anführerin, sie durfte nicht schwach sein. Schwach bedeutet verletzlich und verletzlich bedeutete, dass man keine Kontrolle mehr hatte. Etwas, das Lydia unheimlich verachtete. Kontrolle war wichtig. Überlebenswichtig.
"Kannst du ihn benachrichtigen?", fragte sie schwach und sah Thomas bittend an. Sie trank noch ein paar Schlücke von dem Wasser und schluckte, was ihr immer noch unheimlich schwer fiel. Es schmerzte. Dennoch blieb sie tapfer und trank weiter ... bis sie mit einem Mal kaum noch Luft bekam. Ihr Herz begann zu rasen und ihr Puls schnellte in die Höhe. Lydia begann zu husten, schnappte nach Luft, verschluckte sich an dem Wasser und hustete nur noch heftiger. Ihre eisblauen Augen weiten sich panisch, sie hatte das Gefühl, ihr Herz drückte ihr in die Kehle. Sie krümmte sich zusammen, doch es wurde nicht besser. Nur noch schlimmer. Ihre Lungen pressten sich zusammen, brannten, verlangten nach Sauerstoff, den sie nicht bekamen. Ihr Gesicht verfärbte sich bläulich, an ihrer Kehle traten deutlich die Adern hervor. Ihre Augen rollten leicht, vor ihren Blick tanzten schwarze Punkte, vergrößerten sich immer weiter, ihr Kopf fühlte sich wie mit Watte ausgestopft. Sie konnte nicht mehr klar denken, alles was ihr Verstand realisierte war, das sie Luft brauchte. Ihr Herz raste weiterhin, bis es aussetzte und sie in sich zusammenfiel, ihre weit geöffneten Augen sahen starr an die Decke. Sie hatte den Kampf verloren ...




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#14

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 14.09.2014 09:51
von Thomas Bratford • 291 Beiträge

Kurz folgte er ihrem Blick und sah dann wieder zu ihr. Er merkte, wie schlecht es ihr ging, nicht nur körperlich sondern auch geistig und kurz brannte etwas in ihm. Dieser Wunsch, sie glücklich zu sehen und ihr zu geben, was sie vielleicht lieber wollte. Vergänglichkeit, Tod, auch wenn er selber schreckliche Angst davor hatte. Dieser Gedanke setzte sich in ihm fest und er erkannte, dass es ihm wichtiger war, dass sie glücklich war, als sie bei sich fest zu halten. Stumm senkte er den Blick und war dann froh, als er aufstehen konnte und sich ablenken konnte. Er merkte wie sie kurz zusammen zuckte, stoppte aber nicht, bis er fertig war. Sanft sah er sie an und öffnete die Decke gerade so, dass er sie in seine warmen Arme ziehen konnte. Die direkte Körperwärme half oft einfach mehr als eine Decke. Sie sah schrecklich aus, aber er hoffte einfach, dass es bald wieder besser werden würde, während er sie jetzt zwischen seine Beine zog und die Decke von vorne um sie herum legte.

Ihr protestieren beachtete er gar nicht. Sie musste trinken, auch um wieder etwas mehr Gefühl zu bekommen, obwohl er merkte, wie weh es ihr anscheinend tat. Trotzdem blieb sie stark, in ihrer üblichen Fassade, die Thomas so einfach akzeptierte, wie alles andere, aber diesmal war es etwas, dass er gar nicht brauen konnte. "Bitte Lydia! Ich muss wissen, wie genau es dir geht! Du wirkst viel zu schwach für all die Heilzauber die ich angewendet habe..", sagte er ruhig und sah sie dabei fest an. Nur langsam nickte er, blieb noch kurz sitzen, ehe er ihr das Glas abnahm, weg stellte und dann kurz aus dem Raum ging um eine Nachricht an ihren Bruder zu schicken. Als er zurück kam, war sie schon in diesem heftigen Kampf um den Sauerstoff gefangen. Einen Moment war er so geschockt, dass er weder denken, noch fühlen, noch handeln konnte, ehe er sich los riss und zu ihr stürzte. "Lydia!! Lydia Atme!!", rief er ihr zu und täschelte ihr gegen die Wange, um sie los zu reißen. Aber dann.. sie schien ihn nicht mal bemerkt zu haben, als sie leblos in seinen Armen zusammen sackte. Einfach so. Kein Puls, keine Atmung, gar nichts. Ganz, ganz kurz war da dieser Gedanke an das Messer, aber viel Stärker war der Gedanke an ihre Entscheidung. Sie war hier geblieben, aber er wusste weder für wen, noch ob sie es immer bleiben wollte. Fest biss er die Zähne zusammen. Nein. So selbstsüchtig war er nicht, konnte er gar nicht sein. Wie von selbst legten sich seine Hände auf ihre Brust. Kontrolliert, seine menschlichkeit völlig ausgeschaltet und stumm begann er sie mit den Händen, seinem Atem und verschiedensten Zaubern wieder zu beleben. Die Zeit schien gestoppt zu haben, lief viel langsamer, während er einfach weiter machte und dabei immer und immer wieder ihren Puls überprüfte, aber kein Gefühl zu ließ. Es war in diesem Moment so fest, dass sie wirklich nur seine Anführerin war, die er retten musste, damit Bloodstream weiter kämpfte.


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#15

RE: Schlafzimmer

in Haus Thomas Bratford 14.09.2014 10:10
von Lydia Halligton • 568 Beiträge

Kälte. Ihr war so kalt. Verzweifelt tastete Lydia sich an den schwarzen Wänden entlang, die sie umschlossen, einkerkerten. Ihr Kleid, dieses Mal weiß wie ein Leichentuch, bauschte in dem heftigen Wind, der mit einem Male durch ihre Welt jagte, an ihren Haaren zog, sie hin und her stieß. Ly versuchte zu schreien, um Hilfe zu rufen, doch sie bekam keinen Ton hinaus. Verzweifelt ließ sie sich auf die Knie fallen, vergrub ihr Gesicht in die Hände und weinte. Sie hatte verloren. Der Tod hatte zum zweiten Mal über sie triumphiert.

"Lydia", die dunkle Stimme drang zu ihr und sie hob den Kopf. Dean Kingstone kniete sich vor ihr, hob mit seinen kräftigen Fingern ihr Kinn an, zwang sie, ihm in die Augen zu sehen, die genauso eisblau waren wie die von Lydia.
"Onkel", hauchte sie verzweifelt, doch dieser schüttelte den Kopf.
"Du muss leben, Lydia, hörst du? Gib nicht auf, kämpfe, noch ist nichts verloren. Wage es nicht, die Grenze zu überqueren, hörst du?", seine Stimme vibrierte streng und sein Blick war unnachgiebig. Das war nicht mehr ihr Onkel, das war der Bloodstreamgründer, der fest entschlossen war, die Ministerien von Grund auf zu verändern, die Korruption zu lösen, die an jeder Ecke dieser versifften Instanzen klebte.
"Ich kann nicht mehr", schrie sie zurück und sah ihren Onkel flehend an: Nimm mich mit!, Dean schüttelte den Kopf und stieß sie sanft zurück. "Lebe", dann ging er. Ließ sie zurück in der völligen Dunkelheit.

Lydia spürte das Feuer, das sie einnahm, völlig verbrannte. Sie spürte die Kraft, die sie nach hinten zog, als sie verzweifelt ihren Onkel folgen wollte. "ONKEL", schrie sie, doch egal wie sehr sie sich wehrte, die Kraft war zu stark. Ruckartig löste sich die Dunkelheit. Das Feuer verschwand, machte Kälte Platz. Ly presste ihre Augen fest zusammen: Sie wollte nicht mehr. Wieso ließ man ihr nicht ihren Frieden? Zweimal an die Grenze gestoßen zu haben, hatte ihr jeglicher Kraft beraubt. Tränen liefen über ihre Wangen, als ihr Herz seine Arbeit wieder aufnahm und gegen ihre schmerzende Brust schlug. Sie zitterte am ganzen Leib, bebend lag sie in dem Laken, spürte den Druck auf ihrer Brust. Ihre Hand zuckte auf, schloss und öffnete sich wieder. Alles nur schwache Bewegungen, aber sie signalisierten dennoch: Sie lebte. Der Tod hatte sie zum zweiten Mal gehen lassen.




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PNs bitte an Castiel Malfoy!
zuletzt bearbeitet 14.09.2014 14:57 | nach oben springen


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